Nicht authentisch, sondern fantastisch !!
Nicht authentisch, sondern fantastisch !!

Hohenwestedt 2015

Hohenweststedt

Einfach nur geil ! 

Freitag morgens, das Unbehagen wird zur Gewissheit. Wir wissen das die wenigen Grosslager nur unten beim Ritterturnier auf die Wiese passen. 4 Tage Regen haben das Gelände unbefahrbar gemacht. Parkplatz Tennisanlage, und alles auf die Fläche tragen. GISI stellt den Lagern mehrere Rollkarren zur Verfügung und ein Mitarbeiter zieht mit einem Quad die Anhänger auf und von der Wiese. Insgesamt zieht sich der Aufbau bei trockenem Wetter trotzdem arg in die Länge. Nachmittags trudeln die meisten unserer Schar ein. 27 Scharmitglieder inclusive einiger Gäste sind dabei. Besonders gefreut habe ich mich über die Anwesenheit von Tina und Gina , Sängerinnen und Musikerinnen der Band WALDKAUZ. Die Burg wurde mit Feuerstelle, Sitzpolstern und Fellen zum gemütlichem Mittelpunkt des Lagers.

Mit den neuen Stoffwänden zum anbringen, können wir nun jeder Wetterlage trotzen und urgemütlich zusammen chillen. Abends sassen wir gemütlich beim Umtrunk und erfreuten uns des Lebens. Spät Nachts bis zum allmählichem Morgengrauen fanden sich einige von uns als Gäste bei Exper Avis ein um gemütlich der Musik zu lauschen und sich gepflegt angetrunken!!! zu unterhalten.

 

Samstag. Andi unser Barde trift endlich ein, musische Harmonie im Verbund mit unserem Freund Nils begleitet uns nun die folgenden Tage. Dennis und Britta von der Beerenweinkutsche werden dieses mal wieder von uns mit Mittagessen versorgt. (Stell dich immer gut mit deinem Hauptlieferanten für Genussmittel). Inzwischen hat sich unser Catering ordentlich gemausert. Lena am Samstag, Patrick am Sonntag und Jan am Montag haben sich erfolgreich bemüht der Schar ein kulinarisch hochwertiges Mittagsmahl zu kredenzen. Das Cateringzelt mit der Edelstahldoppelspüle erleichtern die Arbeit ungemein. Nun die Hauptsache weswegen wir gekommen sind. Die Bands !! Wir lieben unsere Bands. Besonders Versengold hat es uns am Samstag angetan. Die anderen würde ich auch nicht aus dem Haus werfen. Nach dem letzten Konzert kamen wir gemütlich in der Burg zusammen. Andi unser Barde wurde vermisst. Er erschien kurze Zeit später in einem Zustand den er selbst als nicht Spiel- und Sangesfähig bezeichnete, schmiss sich auf ein Polster und starrte mit dumpfen Blick ist Feuer. Plötzlich überkam ihn ein gewisses Unwohlsein in der Magengegend welches dazu führte das ein sehr kleiner Teil seines mageninhaltes aus dem Mund auf sein Hemd ergoss. Erschrocken über dieses presste er seine Lippen ganz fest zusammen. Jemand lief und holte den grossen kupfernen Kochkessel. In diesen ergoss sich nun in mehreren Schwallen der gesamte Inhalt seines Magens, worauf er sich danach doch sehr erleichtert fühlte. Die Augen wurden klein, der Kopf knickte ein, Schlaf übermannte ihn. Melli gab dem noch aufrecht sitzendem einen Schubs sodass er rechtwinklig auf den Polstern zum Liegen kam. Dort liessen wir ihn einfach bis zum Morgen liegen. FRISCHE LUFT ÜBER NACHT BEWIRKT WUNDER. Die intensive Reinigung des Kochkessels am nächsten Morgen erledigte er ohne zu Murren.

Es wurde beschlossen ihn der Obrigkeit am folgenden Tage zu melden da er sich des Vergehens der Verschwendung von Beerenwein und der Entweihung der Burg durch Erbrechen schuldig gemacht hatte.

 

Sonntag. Bericht folgt   Jan

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© Bärbel Voigt